Montag, 16. Juli 2018

Richtig essen bei Gastritis

Ausgabe 2018.05
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Generelle Ernährungsverbote gibt es bei einer Magenschleimhautentzündung keine, aber GESÜNDER LEBEN hat 12 wertvolle Tipps für Sie. Vor allem geht es darum, den eigenen Körper kennenzulernen.


Foto: iStock-Tharakorn-896837100

Übelkeit, Blähbauch, unregelmäßiger Stuhlgang, Magenschmerzen und Rücken-
probleme: Eine Gastritis, also eine Magenschleimhautentzündung, ist heimtückisch und stellt nicht nur eine körperliche, sondern auch eine psychische Belastung für die Betroffenen dar. „Besonders eine chronische Gastritis kann sich auf den Gemütszustand schlagen“, betont die Wiener Diätologin Anna Moor.

Buchtipp

buchIrmgard Fortis, Ernst Kriehuber, Johanna Kriehuber
Ernährung bei Gastritis Facultas/Maudrich,
148 Seiten, € 16,40
Dieses Buch zeigt, dass mit der richtigen Ernährung Genießen auch bei Gastritis kein Problem ist: Neben dem Basiswissen über Gastritis findet man hier Tipps zur Lebensmittelauswahl und -zubereitung und viele Anregungen für den Alltag. Inklusive mehr als 200 magenschonende Rezepte!

Mit Ernährung positiv einwirken.  Die Ernährung spielt, genauso wie Stressvermeidung im Alltag und eine seelische Balance (wenn es nur so einfach umgesetzt wie geschrieben wäre!) während einer Gastritis eine wichtige Rolle. Aber: Genauso, wie eine Gastritis kaum durch ausschließlich ungesunde Ernährung ausgelöst wird, ist es unwahrscheinlich, dass durch Einhaltung von Ernährungsregeln die Krankheit ausgeheilt werden kann. „Es mag paradox klingen, aber Gastritis ist primär kein ernährungsmedizinisches Problem“, erklärt Moor. „Vielmehr geht es darum, auf den Magen lindernd und schonend einzuwirken sowie die Heilung positiv zu unterstützen.“ Eine Übersäuerung sowie eine zusätzliche Magenreizung von außen sollte verhindert werden.

Gemeinsam mit Expertin Anna Moor beantwortet GESÜNDER LEBEN die wichtigsten Fragen rund um das Thema „Ernährung bei Gastritis“.

1. Gibt es eine spezielle Gastritis-Diät?
„Es gibt keine allgemein gültigen beziehungsweise genau definierten Ernährungspläne für Gastritis-Patienten“, räumt Moor mit einem gängigen Vorurteil auf. Vielmehr sei man, so die Diätologin, in den vergangenen Jahren vermehrt zu einer individualisierten Beratung übergegangen. „Jeder Mensch reagiert auf Lebensmittel anders, weshalb man die Person als Gesamtes, inklusive ihrer Lebensumstände, sehen muss.“ So macht es beispielsweise durchaus einen Unterschied, ob man Schichtarbeiter ist oder täglich um 14 Uhr das Büro verlässt, ob man sich im Alltag viel bewegt oder nicht – oder auch, aus welchem Land man kommt. „Es kommt darauf an, an welche Nahrung unser Magen gewöhnt ist – danach richten sich auch stark die Ernährungsempfehlungen während einer Gastritis“, fasst Moor zusammen. Dennoch halten sich Diätologen an einige fixe Parameter, wenn es um magenschonende Ernährung geht.

Übersicht zu diesem Artikel:
Seite 1 Richtig essen bei Gastritis
Seite 2 Selten tritt eine Gastritis akut
Seite 3 Speisen zubereiten

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