Mittwoch, 21. November 2018

Frische Früchtchen für den Sommer

Ausgabe 2018.07-08
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Erdbeeren, Marillen, Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren – der Sommer schmeckt nach Sonne, Frucht und Kindheitserinnerungen. GESÜNDER LEBEN zeigt, welche Früchte besonders gesund sind, und lädt Sie zu einer köstlichen Genusstour ein.


Foto: iStock-habovka

Früchte sind nicht nur köstlich, sie sind auch gesund. Aber so richtig gut schmecken sie erst, wenn sie reif geerntet werden. Also wenn sie aus heimischem Anbau kommen, keine langen Transportwege hinter sich haben – und am besten aus biologischer Landwirtschaft stammen. Verabschieden Sie sich also von Erdbeeren, Heidelbeeren und Co im Winter, die meist nach wenig bis nichts schmecken und noch dazu lange Transportwege mit riesigem Energieverbrauch am Buckel haben.

Die Früchte unserer Kindheit
Erinnern Sie sich noch, wie die Kirschen in Omas Garten geschmeckt haben? Dann fragen Sie sich sicher wehmütig, warum es das heute nicht mehr gibt. Es ist ganz einfach: Viel Geschmack haben meist alte Sorten, die ganz ausreifen können, reif geerntet werden und auch nicht lange lagerfähig sind. In der modernen globalisierten Agrarwirtschaft heute eine Seltenheit. Daher lohnt es sich, direkt beim Landwirt oder auf einem Bauernmarkt zuzuschlagen.

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Verführerisch und gesund
Dass Früchte verführerisch sind, wissen wir schon aus der Bibel, wo Adam nicht widerstehen konnte. Heute naschen wir sommerliche Früchte und bekommen neben dem köstlichen Geschmack auch noch Wasser, Vitamine, Spurenelemente und allerhand Nährstoffe. So sind z. B. Erdbeeren besonders reich an Vitamin C, 100 Gramm Erdbeeren enthalten mehr davon als die gleiche Menge Orangen. Auch wichtige Mineralstoffe wie Kalzium, Magnesium und Kalium stecken in den Erdbeeren. An besonders heißen Tagen ist die Wassermelone zu empfehlen. Sie enthält zu rund 95 Prozent Wasser und ist damit auch kalorienarm. Trotzdem finden sich in ihr auch Vitamin A, C, Eisen und Mineralstoffe. Kirschen sind ebenfalls reich an Vitamin C, Eisen, Kalzium, Magnesium und Folsäure. Pfirsiche bestehen zu über 85 Prozent aus Wasser und sind daher auch Schlankmacher. Aber auch sie enthalten Vitamin A, B, C und wichtige Mineralstoffe. Marillen sind reich an Vitamin A, B, C, Kalium, Kalzium und Phosphor. Damit haben sie positive Auswirkungen auf unsere Haare und Nägel und stärken unser Immunsystem. Auch Himbeeren sind Vitamin- und Eisenlieferanten und sollen mit ihren Antioxidantien sogar vor Krebs schützen.

Vielfältiger Genuss
Natürlich können Sie die Sommerfrüchte gleich roh essen. Aber es gibt viele Varianten: Erdbeeren schauen nicht nur auf einem Kuchen dekorativ aus, sie eignen sich auch bestens für Milchshakes, Erdbeerbowle oder Smoothies. Eine Erdbeer- oder Himbeercreme als Dessert vollendet jedes Essen. Aus Wassermelonen könnten Sie auch ein erfrischendes Sorbet machen. Kirschen frisch vom Baum, im Doppelpack übers Ohr gehängt – daran erinnern wir uns alle aus unserer Kindheit. Pfirsiche könnten Sie auch ins Müsli schneiden oder aber einen Milchreis damit aufpeppen. Marillenkuchen gehört zum Sommer wie die Sonne, aber Sie könnten auch ein Chutney oder eine Marmelade daraus zaubern – und damit einen Gruß vom Sommer für den Winter daraus machen.  

Smoothie

Smoothies liegen voll im Trend. Die GESÜNDER LEBEN-Redaktion empfiehlt für heiße Sommertage folgende zwei Varianten:

Wassermelone – Pfirsich – Limette
Süß und trotzdem zuckerarm: durch die kalorien- und fettarme Wassermelone, zusammen mit Kirschen, Beeren oder Pfirsichen, wird der sommerliche Smoothie einfach unwiderstehlich. Für eine große Portion Erfrischung sorgt die Limette. Ihr Saft enthält unter anderem Vitamin C und ihr Geschmack ist herber als der einer Zitrone.

Marille – Brombeere –  Gurke
Im Juli haben die Marillen Hochsaison. Für Smoothies müssen sie vollreif mit intensivem Aroma sein. Brombeeren verdanken ihre dunkelrote Farbe den Anthozyanen, sekundären Pflanzenfarbstoffen mit antioxidativer Wirkung. Außerdem hemmen sie das Wachstum von Pilzen, Viren und Bakterien und lindern Entzündungen. Gurken sollten nur geschält in den Mixer kommen, so bekommt der Drink eine samtigere Textur. Der erfrischende Geschmack der Gurke wird noch intensiver, wenn Sie Zitronen- oder Limettensaft in den Smoothie geben.

Fruchtiges Gemüse
Nicht nur Obst zählt zu den Sommerfrüchten, sondern auch erfrischendes Gemüse: grüne saftige Gurken, knallrote Paradeiser und knackige Paprika. Paradeiser sind außerhalb der Saison meist eine geschmacklose Enttäuschung, denn sie brauchen viel Sonne und sollten vollreif geerntet werden. Gurken bestehen zu 90 Prozent aus Wasser und sind ein ideales Gemüse für Hitzetage. Durch ihren hohen Kaliumgehalt regen sie die Darm- und Nierentätigkeit an und wirken entschlackend. Paprika gibt es in verschiedensten Sorten, sie haben einen hohen Gehalt an Vitamin B6 und C und regen den Magen- Darm-Trakt an. Übrigens: Grüne Paprika enthalten mit 120 mg pro 100g mehr als doppelt so viel Vitamin C als die Orange!

Übersicht zu diesem Artikel:
Seite 1 Frische Früchtchen für den Sommer
Seite 2 Experten Interview

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