Sonntag, 23. September 2018

Mein Urlaub, mein Sonnenschutz

Ausgabe 2018.06
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Was haben Sie in den Ferien geplant? Wandern? Eine Kreuzfahrt? Vielleicht einen Citytrip? Oder doch einen klassischen Strandurlaub? Lassen Sie es sich auf jeden Fall gut gehen – und achten Sie auf den jeweils richtigen Sonnenschutz. GESÜNDER LEBEN hat die besten UV-Tipps für jeden Ferientyp.


Foto: iStock-CoffeeAndMilk

 

GESÜNDER LEBEN zeigt, wie Sie gesunde Sonnenküsse statt nachhaltiger UV-Irritationen als hübsches Feriensouvenir mit nach Hause nehmen – ganz egal, wie Sie heuer Ihren Sommer verbringen!

Strandurlaub
Sonnenküsse und Salzwasser
Ein Buch, einen Badeanzug – mehr benötigen Sie nicht, um am Strand die Seele baumeln zu lassen. Die Haut hingegen ist da anspruchsvoller. Ohne richtige Sonnenpflege reagiert sie nämlich nicht nur mit Rötungen und schlimmstenfalls mit schmerzendem Sonnenbrand, sondern auch mit Trockenheit, Schuppen- und Faltenbildung. Und das ist nicht nur aus dermatologischen Gründen bedenklich, sondern auch aus optischen. Trockene Haut löst sich schnell ab und lässt damit auch den lang ersehnten Sonnenteint von der Haut abblättern. Was bleibt, ist ein fleckig und irritiert wirkendes Hautbild; kein schönes Urlaubssouvenir. Prävention betreibt man am besten mit einer besonders feuchtigkeitsintensiven Sonnencreme und mit hohem Lichtschutzfaktor. Vor allem zu Urlaubsbeginn sollte sich die Haut langsam an die Strahlen gewöhnen können. Im Laufe der Zeit und abhängig vom Bräunungsgrad der Haut kann man den Lichtschutz dann nach und nach reduzieren. Einen zusätzlichen Stressfaktor für Strandschönheiten stellen übrigens Wind und Salzwasser dar; beides wirkt extrem austrocknend. Zu einer optimalen Pflege im Badeurlaub gehört daher auch eine ausgiebige After-Sun-Pflege. Nach dem Strand ist vor dem Cremen: Masken für das Gesicht, reichhaltige Bodylotions für den Körper und feuchtigkeitsintensive Kuren für Haar und Kopfhaut geben der Haut das zurück, was sie am Strand verloren hat. Sie dankt es mit einem goldenen Schimmer und einer hübsch erholten Optik!

Berge
Der Sonne so nah
Diese Ruhe, die Heimatidylle und die klare Luft sind einfach herrlich. Aber auch absolut tückisch. Wer glaubt, zwischen Wipfeln und Gipfeln vor UV-Strahlung sicher zu sein, täuscht sich gewaltig. Überhaupt wird die Sonnenintensität kaum so sehr unterschätzt wie in den Bergen. Die Höhenmeter machen hier den entscheidenden Unterschied. Meter für Meter dem Gipfel entgegen, wird die Sonneneinstrahlung deutlich intensiver und aggressiver. Hohe Berge fordern daher hohe Schutzmaßnahmen. Vor allem dann, wenn man sie in einem schweißtreibenden Fußmarsch erklimmen will. Beim Wandern schwitzt die Haut und droht damit, die wertvolle Schutzcreme auszuschwemmen. Daher gilt: Wasserfeste Sonnencremes gehören beim Bergsport zur unerlässlichen Ausrüstung. Wem allerdings schon beim Gedanken an solch deckende und feste Cremeschichten der Schweiß ausbricht, kann sich auch anders behelfen. Selbst normale, also nicht wasserresistente, Schutzcremes sind in den Bergen okay, vorausgesetzt, man achtet auf ein regelmäßiges Nachcremen. In jeder Pause sollten die vom Schweiß verwischten Stellen erneut mit Lichtschutz eingecremt werden; auch dann ist man auf der Sonnen-gesunden Seite.    

„Balkonien“
Daheim den Schutz nicht vergessen
Wer nicht in den Urlaub fährt, braucht auch keinen Sonnenschutz? Das ist ein Irrglaube! Schließlich treffen uns auch auf dem heimischen Balkon, bei der Arbeit im Garten oder beim Bummel in der Stadt gefährliche UV-Strahlen. Und das auch dann, wenn wir es am wenigsten vermuten: nämlich bei bedecktem Himmel. Bis zu 20 Prozent der Sonnenstrahlen durchdringen selbst dunkle Wolken, und das ist im Sommer noch immer eine beachtliche Intensität. Daher gilt auch für alle „Daheimbleiber“: UV-Schutz in die tägliche Pflege integrieren! Wer sich dabei nicht viel im Freien aufhält oder einen besonders grauen Tag erwischt, muss aber nicht zwingend eine Sonnencreme verwenden. Die meisten Tagespflegen haben bereits einen Lichtschutz integriert; für den gewöhnlichen Alltag reicht dieser in der Regel aus. Was hingegen oft vergessen wird: Dekolleté, Handrücken und beim Tragen von kurzer Kleidung oder Sandalen die Füße und Beine sind der UV-Belastung intensiv ausgesetzt: also bitte auch hier das einschmieren nicht vergessen!

Fernreise
fremde Länder, fremde Kosmetik-Sitten
Reisen in fremde Länder lassen Entdeckerherzen höherschlagen. Was es aber bitte ebenfalls zu erkunden gilt, sind die kosmetischen Anforderungen der Reise. Grundsätzlich gilt: Je näher das Urlaubsland am Äquator liegt, desto intensiver ist die Sonnenstrahlung und damit der benötigte Lichtschutz. Gleiches gilt natürlich auch für Regionen in besonderen Höhenlagen. Je näher man der Sonne ist, desto intensiver muss man sich vor ihr schützen, egal in welchem Land. Neben der Schutzintensität sollte man die Konsistenz und Pflegewirkung kosmetischer Produkte auf die Urlaubsregion abstimmen. Je wärmer und feuchter die Destination ist, desto leichter können die Produkte sein. Nährende Hydropflegen in Form von Gelen oder Sprays wirken pflegend und erfrischend zugleich und sind somit die beste Wahl. Was viele Fernreisetouristen oft vergessen, ist die Hautpflege von innen. Wer viel schwitzt, muss auch viel trinken. Nur so wird der Hydro-Haushalt im Gleichgewicht gehalten und die Haut bekommt die Möglichkeit, sich optimal zu regenerieren.

Übersicht zu diesem Artikel:
Seite 1 Mein Urlaub, mein Sonnenschutz
Seite 2 Sonnenschutz auf hoher See

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