Mittwoch, 21. November 2018

Frischekick für Ihre Schönheit

Ausgabe 2018.07-08
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Der Duft des Sommers in unserer Nase. Sonnenstrahlen kitzeln unsere Haut. Eine weiche Brise umschmeichelt uns. Doch damit Ihr Teint mit der Sonne tatsächlich um die Wette strahlt, ist vor allem eines wichtig: die richtige Reinigung. Auch ein Frischekick an heißen Sommertagen!


Foto: iStock-Avesun

Die Reinigung ist die Grundlage der Pflege. Denn Rückstände, hauteigene Fette oder gar Bakterien oder Umweltgifte, die sich über den Tag verteilt auf der Haut absetzen, belasten den Teint enorm. Er verliert nicht nur an Strahlkraft, sondern kann ebenso gereizt, verunreinigt oder gerötet erscheinen. Auch der Sauerstoffaustausch – und damit ein wichtiger Mechanismus der Regeneration – kann durch Rückstände behindert werden. Und nicht zuletzt wollen wir doch, dass all die feinen Cremes und Seren, mit denen wir tagtäglich unser Spiegelbild verwöhnen, richtig wirken können. Und das tun sie eben nur, wenn sie die Möglichkeit haben, tief und widerstandslos in die Haut einzudringen. Und nicht durch einen Film aus Fett und Schmutz daran gehindert zu werden.

Viel hilft nicht viel
Also reinigen wir am besten gleich drauflos. Aber bitte ohne dabei zu übertreiben. Entzieht man der Haut durch eine aggressive oder häufige Gesichtsreinigung zu viel Talg, trocknet man die Hornschicht unnötig aus und macht sie damit anfällig für Fältchen, aber auch für das Eindringen von Keimen und Bakterien. Daher gilt: Zwei Reinigungen pro Tag (morgens und abends) und eine wöchentliche Intensivreinigung (z. B. durch Peelings oder Reinigungsmasken) sind ausreichend.

SCHAUM, CREME ODER SEIFE?

So finden Sie das richtige Reinigungsprodukt! Welche Reinigung ist für Sie am geeignetsten? GESÜNDER LEBEN hat den großen Beauty-Überblick:

Reinigungsmilch
Sie zeichnet sich durch eine cremige, weiche und rückfettende Konsistenz aus und ist damit vor allem für trockene Haut geeignet. Damit der Pflegeeffekt aber auch wirklich funktionieren kann, muss Reinigungsmilch stets in die trockene Haut einmassiert und anschließend mit Wasser abgenommen werden. Achten Sie gut darauf, die Milch wirklich einzumassieren bzw. sanft einzudrücken, anstatt sie einfach nur einzureiben. Durch das Reiben gelangt das enthaltene Fett nicht tief genug in die Hautzellen, sondern wird lediglich oberflächlich aufgetragen und kann damit nicht umfänglich wirken.

Reinigungsgel
Gele wirken erfrischend und feuchtigkeitsspendend. Außerdem lassen sie sich besonders leicht auftragen und gut verteilen. Waschgele sind daher ein beliebtes Reinigungsprodukt, das vor allem von normaler und Mischhaut gut vertragen wird. Kleiner Tipp: Viele verwenden unwissentlich unnötig viel Reinigungsgel. Geben Sie einen haselnussgroßen Klecks in die angefeuchteten Handflächen, verreiben Sie ihn und Sie werden merken, dass sich ein üppiger Schaumberg bildet.

Reinigungsöl
Noch rückfettender als milchige Reiniger arbeiten Reinigungsöle. Sie ummanteln die Haut mit einem üppigen Fettfilm, lösen dabei aber gleichzeitig Schmutzpartikel. Trockene und sensible Haut profitiert von Reinigungsölen besonders; an kalten Wintertagen freuen sich aber auch normale Hauttypen über die umfängliche Pflege.

Mizellenreiniger
Als Mizellenreiniger werden nanotechnologisch zusammengesetzte Tenside bezeichnet. Diese sehr feinen Waschsubstanzen sollen Schmutz wie ein kleiner Magnet von der Haut ziehen und zugleich rückfettende Lipide an die Zellen abgeben. Der Clou dabei ist, dass kein weiteres Nachspülen mit Wasser nötig ist und die Reinigung damit sehr schonend abläuft. Geeignet ist diese milde Reinigungsform daher auch für sämtliche Hauttypen.
 
Reinigungsschaum
Schäumende Reiniger sind letztlich nichts anderes als ein Reinigungsgel, das in seiner Konsistenz luftig-locker aufgearbeitet wurde. Die Leichtigkeit macht den Schaum besonders sanft und fühlt sich vor allem bei sensibler Haut angenehm an. Bei sehr fettiger Haut können diese Mittel hingegen oft zu schwach sein, um sämtliche Rückstände wirklich gründlich zu entfernen.

Waschpeeling
Sie enthalten neben Tensiden auch kleine, körnige Partikel oder spezielle Fruchtsäuren, die den Reinigungseffekt dadurch intensivieren, dass sie dank eines Massageeffekts verhornte Zellen von der Haut lösen und die Durchblutung ankurbeln. Dabei sind die Peelingzusätze aber so mild, dass sie nicht aggressiv oder austrocknend wirken. Vor allem trockene, zu Schuppen und Verhornung neigende Haut ist mit einem Waschpeeling gut bedient.

Übersicht zu diesem Artikel:
Seite 1 Frischekick für Ihre Schönheit
Seite 2 Eine kosmetische oder medizinische Reinigung

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